Unsere Glasmalerei ist heute nicht mehr nur und ausschließlich Ausführungswerkstatt. Sie sieht sich auch in der Verantwortung, Partnerschaften zwischen Künstlern, Architekten, Technikern, Bauherrn und Nutzern zu vermitteln und die nicht zuletzt auch polemische, weil zukunftsoffene Diskussion über neue Wege der architekturgebundenen Glasgestaltung zu fördern und selbst zu initiieren.
Unter dem Stichwort "News" weisen wir auf jene temporären Ereignisse, Foren, Workshops, Ausstellungen, Wettbewerbe usw. hin, die diesem Ziel dienen.
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NEWSLETTER FEBRUAR 2012
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Glaswand für den Anbau der Kath. Kirche St. Konrad in Berlin-Falkensee von Espen Tollefsen, Norwegen » Newsletter hier herunterladen [1.373 KB] |
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NEWSLETTER DEZEMBER 2011
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Glasfassade für den Neubau der Mensa am Goerdeler Gymnasium in Paderborn von Atelier Lönne + Neumann, Paderborn » Newsletter hier herunterladen [7.190 KB] |
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NEWSLETTER NOVEMBER 2011
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Rekonstruktion der legendären Josef-Albers-Fenster im Grassimuseum Leipzig » Newsletter herunterladen [1.460 KB] |
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BIOGRAFIE DES KÜNSTLERS JOSEF IMHOF
Josef Imhof wird am 23. Mai 1943 in Bern geboren.
Kurz darauf zieht die Familie nach Solothurn.
1961 beginnt er eine Lehre als Maschinen- und Konstruktionsschlosser.
Von 1967 bis 71 arbeitet er als Schlosser bei der Von Roll AG.
1971 meldet er sich auf Inserat von Jean Tinguely, der einen Schlosser für den Bau einer "Riesenplastik in der Nähe von Paris" sucht.
Bis zu dessen Tod am 30. August 1991 ist Imhof Assistent von Jean Tinguely.
Von 1994 bis 2008 ist er beim Museum Jean Tinguely angestellt.
Zuerst als Monteur der Maschinen, die hier neu aufgestellt werden müssen und seit der Museums-Eröffnung 1996 als Restaurator.
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FOTOARBEITEN
Mit EOUILIBRIUM zeigt dos Kunstmuseum Ahlen erstmals eine Retrospektive des Münchner Künstlers Andreas Horlitz, geboren 1955 in Bad Pyrmont. Die ausgestellten Arbeiten sind Hauptwerke seines mittlerweile 30 Jahre umfassenden OEuvres. Frühe Foto- und Papier- arbeiten, Leuchtkästen und Fotomontagen repräsentieren die ersten beiden Jahrzehnte seiner künstlerischen Schaffensperiode, die sich an das Studium der Visuellen Kommunikation und Fotografie on der Folkwang Hochschule in Essen bei Otto Steinert und Erich vom Endt anschloss. Neben den stetig erweiterten seriellen Arbeiten zeigt die Ausstellung zudem das 1998 begonnene Projekt Autoportrait und den seit 2010 entstehenden Zyklus Conferfey.
Dem Ausstellungstitel entsprechend changiert die Medialität seiner Werke vom fotografischen IIfochrome bis hin zu Platindrucken auf Glas und Spiegel. Auch motivisch balancieren seine Arbeiten zwischen verschiedenen Darstellungsmodi. Bilder aus Kunst, Wissenschaft, Religion und Natur bieten ein reiches Formenrepertoire, das Andreas Horlitz nicht nur aus dem jeweiligen Kontext isoliert, sondern in eine neue Daseinsform transferiert. Die zusammenwirkende und Potenzen schaffende Kraft, dos EQUILIBRIUM, ist dabei das Licht, dessen physikalischen Phänomene und Wahrnehmungsqualitäten das Werk des Künstlers seit Anbeginn prägen.
LEUCHTKÄSTEN
Die beiden Serien Ardéche (1983-87) und Reconnaissance (ab 1985) überblenden jeweils in der Kopiermontage zwei Bedeutungsebenen, die zunächst in keinem direkten Sinnzusammenhang zu stehen scheinen. In der ersten Serie werden verschiedene Motive, die der Künstler in der Region der Ardéche entnommen hat, mit französischen Begriffen überblendet. Dadurch eröffnet sich zwischen Bild und Text ein weitreichender Assoziationsraum. ln der zweiten Serie steht der Dialog zwischen Bild und Zeichen im Vordergrund, der durch eine hell-dunkel Kontrastierung beider Elemente angeregt wird. Der Künstler verwendet verschiedene Landschaften, Meisterwerke der Kunst und physikalische Bilder, um sie mit Piktogrammen und Symbolen zu überlagern und damit neue Semantiken zu generieren. In der ausgestellten Serie Brasilia (2001) wandte Horlitz dieses Verfahren ebenfalls on. Vielfältig zu interpretierende Symbole überschreiben die berühmten Bauten des Architekten Oscar Niemeyers.
Neben den Fotoarbeiten präsentiert die Ausstellung zwanzig Leuchtkästen der Serie Lexicon mit der neuesten Arbeit Coco de Mer. Blaue, rote, gelbe und weiße Farbgründe bilden die Folie für isolierte Bildmotive, wie eine Schlange, die Blüte einer Anthurie, Elektroden oder Münzen. Der Einsatz von Licht dient hier nicht nur funktional zur Beleuchtung, sondern verschafft den Naturmotiven und Gegenständen
eine gezielt ästhetische Bildwirkung.
GLAS- UND SPIEGELOBJEKTE
Eine dritte Werkgruppe besteht aus Glas- und Spiegelflächen, die Andreas Horlitz graviert, bedruckt und mit Fotoarbeiten hinterlegt. Gezeigt werden die aktuellen Arbeiten aus den Serien Autoportrait und Conterfey. Während das Autoportrait Mico Array und Autoportrait Chronos auf biometrischen Messverfahren der Medizin basieren und den Künstler abstrahieren, zeigt die Serie Conterfey bildmediale Transformationen fotografischer Porträts, beispielsweise von Ulrich Tukur. Gemeinsam ist allen Arbeiten die unmittelbare Einbeziehung des Besuchers, der sich während des Betrachtens in die jeweiligen Werke einspiegelt.
Die künstlerische Übertragung naturwissenschaftlicher Bilder in Glas- und Spiegelinstallationen, die Transparenz des Materials und die vielfältigen (Licht-) Reflexionen sind auch für die Werke im öffentlichen Raum charakteristisch. Einen Überblick über die in situ-Arbeiten, vom Siemens Fotoprojekt 1987 bis zum kürzlich eingeweihten Zaun aus Glas Interdependence bei Europol Headquarters in Den Haag, ermöglicht eine multimediale Bildpräsentation.
» Flyer zur Ausstellung [856 KB]
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NEWSLETTER OKTOBER 2011
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Kath. Kirche Heilig Geist, Iserlohn Das "Haus im Haus" mit verbindender Glaswand nach Entwurf der Künstlerin Anna Pauli » Newsletter herunterladen [837 KB] |
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